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Die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft e.V. setzt die Tradition der altehrwürdigen Schützengesellschaft fort, die aus der Altenaer Bürgerwehr hervorging und im Jahre 1429 gegründet wurde.
Sie erhielt ihren Namen nach dem Besuch König Friedrich Wilhelm II. von Preussen in Altena im Jahre 1788. Sie ist im Vereinsregister eingetragen.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Altena und zählt zur Zeit 2.296 Mitglieder.
Als Zweck der Gesellschaft ist die Pflege und Förderung des Heimatgedankens, die Erhaltung von Kulturwerten und alten Bräuchen sowie ihre Übertragung auf die Jugend und kommenden Generationen unter Paragraph 2 urkundlich gemacht.
König Friedrich Wilhelm II. von Preussen gestattete der Bürgerschaft der Stadt Altena, "Ihr bisheriges Schützenfest und sogenanntes Königs-schiessen künftig unter dem Namen als Friedrich-Wilhelms-Fest" zu feiern!
Charlottenburg, den 9. Juli 1791 Eigenhändige Unterschrift des Königs
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Nach der durch das Los bestimmten Reihenfolge marschieren die zweiundzwanzig Züge zum Schießstand. Der Hauptmann eröffnet das Schießen mit einem Schuß für den Bundespräsidenten. Nach den beiden Schüssen des Hauptmanns schießen erst der Adjudant und dann der Fähnrich. Danach beginnt der erste, durch Auslosung bestimmte Zug das Schießen.
Geschossen wird auf einen eigens für dieses Fest hergestellten Adler. Prämiert wird der Abschuß von Krone, Reichsapfel, Zepter sowie die letzten Reste der Flügel. Haben sämtliche Züge durch geschossen, ohne daß der Adler gefallen ist, eröffnen Vorstand und die Preisschützen erneut das Schießen. Nach dem Königsschuß wird der König ins Zelt geführt und dort als solcher proklamiert und dekoriert. Der König wählt die Königin, welche gegen 20 Uhr nebst Hofstaat ins Festzelt eingeholt und proklamiert wird.
Der zweite Festtag, der Sonnabend, beginnt wiederum mit einem sternförmigen Aufmarsch zum Bungern. Nach Ansprache des neuen Königs und Auszeichnung der Preisschützen beginnt der Festzug durch Altenas Innenstadt und findet seinen Höhepunkt mit dem Vorbeimarsch vor dem König in Höhe des Knippingschen Hauses. Es ist immer wieder ein Erlebnis, sowohl für die unzähligen Zuschauer wie auch die Schützen selber, mit welcher Begeisterung junge wie ältere Schützen mit klingenden Spiel durch die Innenstadt marschieren. Bei jedem Schützenfest kann mit Erstaunen festgestellt werden, wieviel neue Jungschützen (Mindesteintrittsalter 16 Jahre) festlich gekleidet und mit grüner Mütze ihrem König folgen. Um das nächste Schützenfest im Jahre 2009 braucht Altena nicht zu bangen.
Der Fest-Sonntag hat neben der Kaffeetafel für die Senioren kein festes Protokoll. So klingt für Schützen und auch Bürger das Schützenfest mit Vorfreude auf das nächste "Schüttenspiäl" aus. Die Zeit zwischen den Festen wird durch Kompaniefeste der einzelnen Stadtteile sowie das Bungernfest (anstelle des bisherigen Schützenkonzertes) überbrückt.
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